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Die richtige Ernährung für Katzen

Allgemein ist bei der Ernährung für Katzen wichtig auf das kleingedruckte des Futters zu achten. Bitte Füttern Sie Ihrer Katze kein Futter wo Zucker enthalten ist. Zu einem können Katzen nichts Süßes schmecken, sondern nur bitter, salzig und sauer zu anderem schadet es den Katzenzähnen und führt zur Diabetes und Übergewicht. Sie würden Ihren Kindern ja auch nicht täglich Süßes zum Essen geben.

Ernährung für Katzen

Ernährung für Katzen (Foto: Angelika Wolter / pixelio.de)

Zunächst muss aber mit einem weitverbreiteten Vorurteil aufgeräumt werden: Rohes Fleisch schadet den Katzen und verursacht Würmer: Dies ist so nicht richtig. Freilaufende Katzen fressen Mäuse roh und kochen diese vorher nicht. Auch freilebende Katzenrassen wie Tiger oder Löwen schleppen keinen Campingkocher mit sich herum. Katzen fressen von Natur aus rohes Fleisch. Würmer bei Katzen entstehen durch die Beute, die meist bereits Würmer enthalten. Füttern Sie Ihre Katze mit rohem Fleisch, so werden Sie wohl kaum Fleisch mit Würmern kaufen.

Deshalb: Achten Sie bei der Ernährung der Katze auf einen hohen Fleischanteil. Viele Marken haben nur einen Fleischanteil von 4 %, der Rest des Inhaltes besteht aus Getreide und Tierischen Nebenerzeugnissen (Schnäbel, Hufen, Krallen, Knochen etc.) um Kosten zu sparen. Vieles davon kann die Katze nicht verwerten und scheidet dieses wieder aus.

Empfehlenswerte Sorten hierbei sind unter anderem: Animonda-Carny, Grau, Almo Nature (kein Alleinfutter), Felidae, Macs

Nassfutter oder Trockenfutter für die Katze?

Katzenernaehrung

Katzen sind Jagttiere (Foto: Herbert Raschke / pixelio.de)

Sollte Ihre Katze kein Nassfutter fressen, sondern nur Trockenfutter, so gilt auch hier: Bitte nur hochwertiges Futter nehmen. Empfehlenswerte Sorten sind unter anderem: Grau, Orijen, Acana, Serengeti. Ansonsten können Sie Trockenfutter auch als Leckerlis für Zwischendurch geben.

Bieten Sie Ihrer Katze auch Katzengras an. Durch das Säubern des Fells schlucken Katzen Ihre Haare mit runter. Das Gras bündelt die Katzenhaare und zu einem Klümpchen zusammen und können somit den Fellknäuel wieder ausspucken und reinigt den Magen.

BARF: Biologisch Artgerechte Rohe Fütterung

Viele Halter wechseln bei der Ernährung ihrer Katze zu BARF, der biologisch artgerechten rohen Fütterung. BAR bedeutet, dass der Besitzer das essen selbst zubereitet. Somit ist die Artgerechte Fütterung des Tieres garantiert und man weiß immer was auch in dem Futter wirklich enthalten ist. Bitte informieren Sie sich hierfür ausführlich bei erfahrenen Anwendern, um BARF richtig zu erlernen.

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1 Kommentar

  1. Martin /

    Hallo,

    ein guter Artikel. Manche Katzenhalter übertreiben es in der Tat mit ihrer Tierliebe. Die meisten Katzen sind schließlich Jagdtiere, und wer mit Mäusen aus freier Wildbahn klarkommt für den sollte auch diverses Katzenfutter kein Problem sein.

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