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Fotografie als Hobby

Jedes Handy hat mittlerweile eine Kamera. Hiermit ein paar Bilder zu knipsen hat allerdings wenig mit Fotografie zu tun. Fotografie als Hobby ist eine interessante und vorallem abwechslungsreiche Freizeitbeschäftigung. Wir befassen uns in diesem Artikel mit verscheidenen Aspekten: Was ist Fotografie heute? Was ist aus der guten alten Analog Fotografie geworden und worin liegt das Geheimnis einer gelungenen Bildkomposition?

Was ist Fotografie heute?

Fotografie heute ermöglicht dem Fotografen viele neue Möglichkeiten im Vergleich zum Zeitatler der anlog Fotografie. In Zeiten der Analog Fotografie musste man sich gut überlegen ob man auf den Auslöser drückt oder nicht. Schließlich war die Anzahl der Bilder auf dem Film begrenzt. Beim Fotografieren heutzutage ist der Speicherplatz auch digitalen Speicherkarten schier unendlich. Die kosten für eine Filmentwicklung wie es zur Zeiten der Analog Fotografie nögtig war gibt es heute nicht mehr. Man kann also auch problemlos ein paar Fehlschüsse machen. Das macht die Fotografie heute zu einem wesentlich günsitgeren Hobby als bei der Analog Fotografie.

Analoge Fotografie

Bei der Analog Fotografie wird in die Kamera ein Film aus lichtempfindlichem Material eingelegt. Durch das Drücken des Auslösers wird dieser Film kurz belichtet und die Umgebung bildet sich ab. Durch Entwicklung entstehen zuerst die nicht mehr lichtempfindlichen Negative. Daraus können die positiven Bilder, die wir alle als Fotos kennen, beliebig oft gefertigt werden. Wie bereits erwähnt entstehen bei der Analog Fotografie zusätzliche Kosten für die Entwicklung des Films. Auch die Zeit, die auf die Entwicklung gewartet werden muss entfeällt bei der Fotografie heute.

Digitale Fotografie

Frau beim Fotografieren (Julien Christ  / pixelio.de)

Frau beim Fotografieren (Julien Christ / pixelio.de)

In kürzester Zeit hat die Analog Fotografie den Rückzug angetreten. Was vor wenigen Jahren in der Digitalen Fotografie noch unmöglich erschien ist heute kein Problem mehr. Die Auflösung der aktuellen Kameras wird immer besser und sie stehen den analogen in nichts mehr nach.

Beim Fotografieren heute ist in der Kamera ein lichtempfindlicher Chip enthalten. Dieser wird belichtet und die Kamera speichert das Bild auf einem Speichermedium.

Auf solch einer Speicherkarte lassen sich je nach Speicherplatz mehrere tausend Bilder abspeichern. Außerdem können die Fotos am PC sehr viel einfacher nachbearbeitet werden. Dies sind nur wenige der Vorteile der digitalen Welt.

Bildkomposition in der Fotografie

Was man als Fotograf immer berücksichtigen sollte ist der Sucher. Ob man auf ein großes Display oder durch dem eigentlichen Sucher schaut ist egal. Wichtig ist sich ein Motiv anzuschauen bevor man abdrückt um eine geeignete Bildkomposition zu erreichen.

Unter Bildkomposition versteht man alles was einen Schnappschuss zu einem gelungenen Foto macht. Mit der richtigen Bildkomposition kann man beeinflussen welche Elemente auf dem Foto beispielsweise besonders hervorgehoben werden und welche als Detail eher im Hintergrund bleiben. Eine gelungene Bildkomposition kann aber auch gewisse Muster im Foto festhalten, oder durch eine außergewöhnlichen Perspektive Spannung im Bild zu erzeugen. Durch die richtige Bildkomposition kann beispielsweise ein Hochhaus zu einem spektakuläten Wolkenkratzer werden, da der Fotograf die Froschperspektive gewählt hat.

Bildkomposition in der Fotografie

  • …betont das Motiv
  • …erzeugt Spannung
  • …orientiert sich an der Drittel Regel
  • …orientiert sich am Goldenen Schnitt
  • …setzt Aktzente durch Tiefenschärfe

Sie sehen also: Durch die richtige Bildkomposition in der Fotografie kann ein Bild besonderen Wert bekommen. Doch neben der Bildkomposition sind selbstverständlich auch die richtigen Belndeneinstellungen und das korrekte festlegen der Schärfentiefe von großer Bedeutung. Hier spielen Erfahrungswerte eine große Rolle.

Ein Tolles Video zum Thema Bildkomposition in der Fotografie habe ich auf Youtube entdeckt:

Personen Fotografieren

Möchte man Personen fotografieren sollte man schauen, das man weder Kopf noch Füße abschneidet. Eine ganze Gruppe deren Köpfe in der Mitte des Bildes sind sieht komisch aus wenn unten auch nur ein paar Füße fehlen.

Evtl. muss man die Kamera nur leicht drehen, oder ein paar Schritte rückwärts gehen. Möchte man nur einen Teil des Menschen abbilden dann ist ein wichtiger Tipp die Personen nicht an den Gelenken „abzuschneiden“ Ein Bild sollte beispielsweise nie an Ellbogen oder Knien enden.

Kinder bildet man am besten auf Augenhöhe ab. Also ruhig mal in die Knie gehen, oder Babys auf dem Bauch liegend auf der selben Ebene entgegenkommen.

Außerdem sehen sie am besten in ihrer natürlichen Umgebung aus. Im Kinderzimmer oder auf einer Wiese fühlen sie sich wohler als in einem nüchternen Fotostudio.

Landschaften Fotografieren

Bei der Landschaftfotografie sollte der Horizont nicht in der Mitte liegen. Bei einem schönen Himmel sollte dieser zu mindestens zwei Dritteln abgebildet sein, dies besagt die sogenannte “Drittel Relgel“, die auch in der Landschaftsfotografie zum tragen kommt. Ist der Himmel eher eintönig muss man auch nicht viel davon zeigen. Hier kann die Kamera im zuge einer gelungenen Bildkomposition leicht nach unten gekippt und mehr Gelände abgebildet werden.

Auch der Wechsel des Standorts ist oft eine gute Idee. Das Hauptmotiv sollte nicht immer genau in der Mitte des Bildes sein, das erzeugt Spannung. Hier kann man sich am Goldenen Schnitt oder der Drittel Regel orientieren. So erzeugt man spannungsreiche Wiedergaben die man immer wieder gerne anschaut.

Wir sehen also: Fotografie als Hobby ist eine sehr vielseitige Freizeit Beschäfitgung, bei der man seiner Kreativität freien Lauf lassen kann.

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