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Mangas und Animes

Wie sind Mangas und Animes zu unterscheiden:

Animes ist der jap. Begriff für Animation und wird in Japan für alle Zeichentrickfilme verwendet. Für die westliche Bevölkerung werden Animes als Zeichentrickfilme, die ausschließlich in Japan gezeichnet wurden, gedeutet. Für die Japaner hingegen wird alles, was animiert ist als Anime betitelt. Animes bestehen meist aus mehreren Serien mit ca. 24 Folgen oder auch mehreren Staffeln. Die Folgen lassen sich wie folgt gliedern: 12–13, 24–26, 52 oder mehr. Eine Folge hat eine Laufzeit von ca. 15 – 30 Minuten. Die ersten Animes wurden im Jahre 1917 ausgestrahlt und waren zu dieser Zeit noch schwarz-weiß, stumm und mit einer Laufzeit von wenigen Minuten.

Comicbücher werden im japanischen als Mangas bezeichnet.

Besondere Merkmale der Animes und Mangas

Japanische Zeichnungen erkennt man meist an den übergroßen Kulleraugen. Dies stammt daher, da in Japan große Augen als sehr attraktiv empfunden werden. Ein weiteres Merkmal ist die sehr schlanke Figurenzeichnung. Sowohl weibliche als auch männliche Charakteren werden gerne sehr zierlich gezeichnet. Auch haben die männlichen Charakteren doch meist recht weibliche Gesichtszüge und manch ein Charakter wurde schon als Frau angesehen. Die verrückten Frisuren sind ein weiteres deutliches Merkmal der japanischen Zeichnungen. Sehr beliebt sind in diesem Falle zackige oder hochstehende Frisuren, meist in allen möglichen Farben, wobei jedoch die Farbe des Haares eine weitere Unterstreichung des Charakters darstellen soll.

Bei Mangas ist ein besonderer Merkmal, dass die Bücher von hinten nach vorne und von rechts nach links gelesen werden. Auch hier sind die Zeichnung sehr Detailgetreu und lieblich gezeichnet.

Die Haarfarben:

Die Haarfarben spielen eine gesonderte rolle in den japanischen Zeichentrickfilmen. Nicht nur das sie sehr außergewöhnlich herausstechen mit Ihren blauen, grünen, oder rosa Mähnen, sondern werden hiermit auch viele Details über den Charakter der Figuren mitgeteilt.

Schwarz:
Die Farbe schwarz wird bevorzugt für tiefsinnige, ernste und zurückhaltende Charakteren.
Jedoch wird die Farbe auch gern für “normale” Figuren genommen, da Japaner überwiegend schwarzhaarig sind.
Nicht selten jedoch sind die “normalen” insgeheim die wahren Helden des Animes.

Blond:
Blonde Charakteren werden gerne als Hauptrolle verwendet. Sie sind stark, selbstbewusst aber auch süß, rein, aufrichtig, naiv und verspielt.
Da blond die Gegenfarbe zu schwarz darstellt empfinden die Japaner diese Haarfarbe als sehr exotisch und besonders.

Rosa / Violett:
meist steht das rosa für besonders attraktive und verführerische Personen die einfühlsam und hilfsbereit sind und als “harmlos” gelten,
hinter denen jedoch meist große und geheime Kräfte liegen.
Violett wird bei Charakteren mit Adliger Herkunft gerne bevorzugt.

Rot:
Figuren mit roter Haarfarbe sind meist impulsiver, wild, abenteuerlustig, sowie gerne auch aufbrausend und zickig.
Sie sind willensstark und strotzen meist vor Lebensfreude und Energie.
Bevorzugt werden Frauen mit roten Haaren gezeichnet.

Grün:
diese Farbe gilt für einen starken willen und extreme Loyalität. Sie strahlen Ruhe und Natürlichkeit aus. Oft werden diese Darsteller auch als Einzelgänger hingestellt.
Diese Farbe ist in Animes und Mangas jedoch seltener verbreitet.

Blau:
sie spiegelt die Einsamkeit in der Person wieder. Meist haben diese Darsteller auch ein kühleres Wesen, jedoch sind sie dennoch loyal und und aufopfernd.
Sie stehen für Vornehmheit und Eleganz.

Braun:
braun wird gerne für Nebenrollen oder Versager und Feiglinge verwendet,
aber auch für Naturverbundene und gute Hausfrauen.

Weiß:
weiße Haare werden bevorzugt für die bösen Charakteren und Dämonen verwendet.
Es sind auch schlaue oder ältere Charaktere, die diese Farbe bevorzugt tragen.

Keine Haare:
dies steht für Weisheit und Disziplin, sowie stärke und Unnahbarkeit.
Auch können sie skrupellos und grausam sein.
Auch werden diese mit einem buddhistischen Mönchen verbunden.

Die unterschiedlichen Genre

Schonen “Junge”: Diese Animes und Mangas sind meist aktionistischer mit mehr Kampfinhalte.
Shojo “Mädchen”: Hier werden meist Liebesgeschichten verwendet oder sehr süß gestaltende Zeichnungen und Handlungen.
Gerne werden auch witzige Storys verwendet.
Kodomo “Kind”: Kinderzeichentrickfilme
Seinen “junger Mann”: hier werden die weiblichen Figuren meist attraktiver dargestellt und die Kämpfe sind meist gewalttätiger.
Josei “junge Frau”: hier werden die männlichen Figuren meist attraktiver dargestellt.
Ecchi oder auch Hentai (im japanischen gelten Ecchi und Hentai als das selbige): gilt als unanständig und besitzt sexuelle Handlungen.
Magical Girl: hier handelt es sich um weibliche Charakteren mit magischen Kräften.
Shonen Ai: hier befasst sich die Thematik zwischen zwei gleichgeschlechtlichen männlichen Charakteren.
Yaoi: ähnlich wie schonen ai, jedoch steht hier die sexuelle Beziehung im Vordergrund.
Muri: hierbei handelt es sich um Liebe und Romantik zwischen 2 weiblichen Figuren.

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