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Wird sich Bodybuilding in der Zukunft etablieren?

Was ist aus dem Mythos Bodybuilding inzwischen geworden? Wer kennt nicht noch die Bodybuilding-Giganten Arnold Schwarzenegger, Lou Ferrigno oder Sergio Oliva? Zu jenen Zeiten waren die Körper der Bodybuilder noch ästhetisch anzuschauen und glänzten nicht mit einem Haufen Muskeln, wie es heute der Fall ist. Obwohl dem Bodybuilder heutzutage mit einem computergesteuerten Maschinenpark viel bessere Trainingsvoraussetzungen vorliegen, stehen inzwischen andere Motivationsgründe für diesen Sport im Vordergrund.

Heute kann der Bodybuilder im Marketing, Film oder mit Lizenzverträgen Geld verdienen, was früher nicht möglich war. Diese Interessen haben sich auch die findigen Nahrungsergänzungsmittelhersteller für ihre Produkte zu eigen gemacht. Das Resultat besteht aus immer stärkeren Dopingmitteln, die immer schneller das Muskelwachstum anregen sollen, da Zeit Geld ist. Das Highlight sind die so genannten Gentherapien, die derzeit stark in der Bodybuilderszene im Kommen sind.

Frau beim Training (Quelle: Calibe Thompson / Flickr.com)

Frau beim Training (Quelle: Calibe Thompson / Flickr.com)

Ohne Doping geht gar nichts mehr!

Die Geschichte des Bodybuildings beginnt mit dem Kraftsportler Eugene Sandow, der noch ohne Anabolika auf eigenen Bühnenshows Pferde stemmte. Doch die Zuschauer wollten nicht nur einen massigen Kraftsportler sehen, sondern auch einen ästhetischen Körper mit viel Definition. Die war auch die Ursache, dass die ersten Dopingmittel wie zum Beispiel Dianabol beim Bodybuilding zum Einsatz kamen. Auch Arnold Schwarzenegger unterstützte sein hartes Gewichtstraining mit diesem Steroid, was ihm später zu einem beeindruckenden Körper und viel Erfolg im Bodybuilding brachte.

Doch irgendwann erzielten diese Tabletten keine anabole Steigerung mehr und so setzte man auf Wachstumshormone wie Testosteron, das im menschlichen Körper produziert wird. Heute können die Forscher mit einer Injektion eines Virus die Produktion von Testosteron erheblich steigern, was stark einer Genmanipulation ähnelt. Diese Methode hat zur Folge, dass der Körper wie ein Computer funktioniert, der je nach Injektion der Dopingsubstanz das gewünschte Hormon Testosteron herstellen wird. Aber Doping ersetzt kein Training. Immer härtere Trainingsmethoden bis zum Muskelversagen und eine strenge Diät erfordern eiserne Disziplin und ein konstantes Durchhaltevermögen in dieser Sportart.

Wird Bodybuilding zukünftig als Sportart sterben?

Bodybuilding lebt von der ästhetischen Erscheinung des Sportlers, seiner Muskelmasse, dem Posing und der Definition. Früher war der muskulöse Mann das Maß aller Dinge, heute hat sich das Erscheinungsbild eines sportlich durchtrainierten Körpers wesentlich verändert.

Man möchte ohne Doping Kraft und Ästhetik erreichen, da die aufgepumpten Körper inzwischen schon wie Fremdkörper in einer gesunden Gesellschaft wirken. Trainingsmethoden wie CrossFit, Powerlifting oder die guten alten Kettlebells sind derzeit im Trend und sorgen für natürliche Körper, die gleichzeitig auch attraktiv sein können. Da passt das herkömmliche Bodybuilding nicht mehr in die Zeit.

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